Am 14.Mai 2008 werde ich mit meiner Lebenspartnerin Lois Sharpe aus Kanada und unseren Freunden von der Panamericana Tour, Heide und Horst Benter eine Tour durch Europa starten.
Heide, Horst, Lois und Günter in Inuvik-Kanada
Wir werden über Dänemark, Schweden, Norwegen nach Finnland fahren, dann mit der Fähre nach Tallinn übersetzen, weiter über Estland, Lettland, Litauen, Polen nach Hannover fahren. Am 03. Juli starten wir nach Paris, fahren weiter mit der Fähre über den Ärmelkanal nach London, von da aus durch Irland, Schottland, England, Belgien nach Hannover zurück. Am 18. August werden wir über Dresden, Prag, Wien, Budapest, Balaton nach Kroatien und dort an der Küste runter über Montenegro, Albanien nach Griechenland fahren. Von Griechenland aus werden wir mit der Fähre nach Italien rüber setzen. Dann werden wir vom Stiefelende ganz durch Italien fahren, durch die Schweiz nach Deutschland um uns dort die schönen Landschaften in Süddeutschland anzuschauen.
Ich werde wie gewohnt, hier mit Bild und Wort von dieser Reise berichten. Die Berichte werden in deutsch und englisch geschrieben.
On May 14, 2008 I will travel through Europe with Lois Sharpe, my life partner from Canada and with our friends Heide and Horst Bender from my Pan Americana trip.
We will leave on May 14 for Denmark, Norway, Finland and Sweden. From Helsinki via ferry to Estonia, then to Lativa, Lithuania, Poland returning to Germany. On July 3 we will depart for Paris, then by ferry to London travelling through Ireland, Scotland, England and Belgium before returning to Hannover. The 3rd part of our European trip will start on August 18. We will drive to Dresden, Prague, Vienna, Budapest, and Balaton to Croatia then along the coast to Montenegro, Albania and Greece. From Greece we will take the ferry to Italy. Driving through Italy to Switzerland and then enjoying the beautiful scenery of South Germany en route to Hannover.
I will regularly update the website in English and German and will include pictures.
Wir sind wieder unterwegs.
Am 14. 05.2008 um 9:00 Uhr haben wir uns mit Heide und Horst an der Raststätte Allertal getroffen und von da aus unsere Reise gemeinsam begonnen. Unser erste Station war Glückburg in der Nähe von Flensburg. Hier haben wir das schöne Wasserschloss Glücksburg besichtigt. Seit 1587 lebten in dem sehr schlichten aber doch schönem Schloss, abwechselnd
lebten hier dänische und deutsche Herrscher.
We met Heide and Horst on May 14, 2008 at 9:00 at the rest stop at Allertal and started our journey together. Our first stop was the Water Castle in Glückburg near Flensburg. The castle was built in 1587. It is a very simple, yet beautiful castle where Danish and German rulers lived.
Heide und Lois am Wasserschloss
Am nächsten Tag ging es weiter nach Kopenhagen. Bei sehr schönem Wetter haben wir am ersten Tag in der Innenstadt einen Stadtbummel unternommen. Wir waren beeindruckt von den historischen Gebäuden und der Altstadt. Auf der Stadtrundfahrt am nächsten Tag haben wir sehr viel über die Geschichte der Stadt, aber auch über die jetzige Situation gehört und gesehen. Am Abend haben wir dann noch den berühmten Vergnügungspark Tivoli besucht.
The next day we went to Copenhagen. It was a beautiful day and we walked through the center of town. We were impressed by the historical buildings and the old town. On the sightseeing tour the next day we learnt about the history of the town and of the current cultural. In the evening we went to the famous amusement park, Tivoli.
Schöne Häuser am einem Stadtkanal, houses on the town canel
Die berühmte Meerjungfrau in Kopenhagen, The famous mermaid in Copenhagen
Wachablösung am Königspalast, Changing of the guard at the royal palace in Kopenhagen
Tivoli
Am 17.05, ging es dann mit der Fähre von Helsingör nach Schweden. Unser erste Station in hier war Jönköping am Vättersee.
On May 17th we took the Helsingör ferry to Sweden. We stayed in a campsite on Vätter Lake in Jönköping.
Von Jököping sind wir nach Karlstad, am Vänern See, dem größten See Schwedens gefahren.
Auf der Strecke haben wir die Kirche in Habo besucht. Eine wunderschöne Holzkirche mit sehr schönen Malereien im Inneren. Ich habe noch nie so eine schöne Kirche gesehen.
We drove from Jököping to Vänern Lake in Karlstad. Vänern Lake is the largest lake in Sweden.
Along the way we stopped in Habo to see a wood church with the walls and ceilings covered with beautiful paintings. Guenter has seen over a 200 churches in his travels and this was the most beautiful.
Holzkirche in Habo, Wood church in Habo
Der Altar, The altar
Die Kanzel, The pulpit
Deckenbemalung, Painted ceiling
Von hier aus sind wir weiter gefahren zum Vänernsee. Auf der Halbinsel Källand haben wir das Barockschloss Läcko Slott besichtigt. Das Schloss wurde als einfache Burg im 13. Jh gebaut und im Jahre 1652 von deutschen Baumeistern in der heutigen Form umgebaut.
We visited the Läcko Slott Castle on the Källand peninsula. The castle was originally a modest castle in the 13th century and rebuilt in 1652 by German master builders.
Schloss Läcko Slott, Läcko Slott castle
Von Karlstad aus sind wir nach Oslo gefahren. Es gibt in Skandinavien an den Grenzen keine Zollkontrollen, aber leider nach jeder Grenze, eine andere Währung. Hier kann man sehen wie einfach es ist, dass es in den anderen Ländern den Euro gibt.
In Oslo sind wir 2 Tage geblieben und haben auf einem schönen Campingplatz (Bogstad Camp) übernachten können. Mit dem Linienbus sind wir jeden Tag nach Oslo gefahren, haben hier den sehr schönen Skulpturenpark von Vigeland besucht. Ich bin nun zum 5, mal hier gewesen und finde die Skulpturen in diesem Park, nach wie vor, Fantastisch. Außerdem haben wir das Wikingerschiffmuseum, das Kon-Tiki Museum und die Skisprungschanze am Holmenkollen gesehen. Es ist die älteste Skisprungschanze der Welt.
From Karlstad, Sweden, we continued Oslo, Norway. Custom checks are not required at the borders in Scandinavia but unfortunately another currency is required. One appreciates the euro which is the currency used in many European countries.
We stayed two days in Oslo at a beautiful camp ground (Bogstad camp). We were able to take the city bus to the Vigeland Sculpture Park. It is amazing. Guenter has been to Vigeland Park 5 times and still finds it so interesting. We also saw the Viking museum, the Kon-Tiki museum and the Ski jump at Holmenkollen which is the oldest ski jump in the world
Der Trotzkopf, The angry child.
Mutter und Kinder, Mother and children
Die Menschensäule, bestehend aus 120 Menschenkörpern. Von 3 Bildhauern in 14 Jahren aus einem Granitblock gehauen, The column, consisting of 120 bodies. Craved by 3 sculptors over 14 years from one granite block
In Oslo wird einem überall gezeigt, das die Norweger in den letzten Jahren durch Öl und Gas sehr reich geworden sind. Die Stadt selbst hat sich in den letzten Jahren sehr gewandelt. Am Hafen entsteht auf einem alten Werftgelände, eine moderne Einkaufstadt mit vielen offenen Lokalen zum verweilen. Ganz modern ist die Anfang April eröffnete Oper. Ein futuristisches Gebäude, an dem von außen über das Dach gehen kann (siehe Foto) . Es ist alles sehr aufwendig gebaut worden.
The Norwegians have become very wealthy over the last few years from oil and gas. The town has changed dramatically. A new area, which consists of apartments, restaurants and shopping has been built on the port where ship yards once stood. The new opera house opened at the beginning of April. You are able to walk up the roof across the top and down the other side of the Opera House (see photo). Die Oper, The Opera House
Der Weg zum Dach, The roof line.
Im Inneren der Oper, Inside the Opera House.
Von Oslo aus sind wir dann auf der E16 in Richtung Geirangerfjord gefahren. Hinter Fangernes sind wir auf die Nationalstrasse 51 abgebogen. Das Wetter war herrlich und wir hatten hier eine gute Aussicht auf die verschneiten, höchsten Berge Norwegens. Es war eine wunderschöne Fahrt. Übernachtet haben wir auf dem Parkplatz an der schönen Stabkirche in Lom, einem schönem kleinen Bergsteigerort, von wo aus im Sommer Bergtouren auf dem Glittertintd (2452 m) starten.
From Oslo we drove highway E19 towards Geiranger Fjord, then took Highway 51. The weather was marvellous and we were able to see the highest snow covered mountains of Norway. We stayed in Lom, in the parking lot of a beautiful wood church. Lom is a little mountain town where you can climb the Glittertintd (2452 m) in the summer.
Stabkirche in Lom, Wood church in Lom
Altar in der Kirche, Altar in the church
Von Lom aus sind wir dann auf der NS 15 in die verschneiten Berge gefahren. Ab 800 m hatten wir dann Schnee, bis zu 3 m Höhe. Die Strassen waren aber frei. Wir durchfuhren ein großes Skigebiet, sahen unsere ersten Rentiere, die mitten auf der Strasse liefen und uns nicht durchfahren lassen wollten.
From Lom we drove highway NS 15. At 800m above sea level there was 3m of snow however the highway was clear. We passed a huge skiing area and had to stop for a herd of caribou on the highway.
3 m hoch Schnee, aber gut zu befahrene Strassen, 3m of snow and good driving conditions
Rentiere auf der Strasse, Caribou on the highway
und auf dem Schneefeld, and in the field of snow
Als wir dann nach rechts auf den Geirangerpass abbiegen wollten, mussten wir leider feststellen, dass der Pass noch gesperrt war. So mussten wir auf der 15 weiter fahren um nach Hellesylt zu kommen. Wir hatten es aber nicht bereut. Die Landschaft war Traumhaft und nicht zu beschreiben, dazu noch das gute Wetter mit hervorragender Fernsicht.
Unfortunately, the road to the Geiranger Pass was closed so we had to drive Highway 15 to Hellesylt. We had a beautiful clear day and the landscape was wonderful.
Eine wunderschöne Bergwelt, Beautiful mountains
Mit glasklaren Seen, With crystal-clear water
Und verschneiten Bergen and snow-covered mountains.
Nach dem wir in Hellesylt unsere Fahrzeuge auf dem dortigen Campingplatz abgestellt hatten sind wir mit der Fähre (ohne Autos) nach Geiranger gefahren. Die Fahrt durch den schönsten Fjord Norwegens wurde wieder von der Sonne begleitet und führte uns an verlassen Höfe und Wasserfälle vorbei. Am Ende des Fjordes, in Geiranger lagen 2 grosse Kreuzfahrschiffe, was man auch an den vielen Menschen im Ort unschwer erkennen konnte.
After finding a camp site in Hellesylt, we walked onto the ferry to Geiranger. Once again we had sunny weather and we were able to see the most beautiful fjord in Norway with the waterfalls and the abandoned mountain farms. Two cruise ships were in the harbour.
.Wasserfälle im Geirangerfjord, Waterfalls in the Geiranger Fjord.
Aus diesem Grund sind wir dann mit dem nächsten Schiff zurückgefahren und haben eine ruhige Nacht in Hellesylt verbracht. Geweckt wurden wir morgens um ½ 8 Uhr von der Schiffssirene der Queen Viktoria, ein Schwesternschiff der Queen Elisabeth, die 100 m von unserm Wohnmobil entfernt vor Anker ging.
We returned to Hellesylt on the next ferry. The next morning, from the motor home we were able to see the Queen Victoria Cruise Ship in the harbour.
Die Queen Victoria. Queen Victoria Cruise Ship
Auf der Fahrt zum Geirangerfjord, The cruise ship going to the Geiranger Fjord
Nach diesem Schauspiel sind wir dann über die Höhenstraße Nr. 60 nach Älesund gefahren. Die Fahrt dort hin führte uns wieder vorbei an hohen verschneiten Bergen und Fjorde, eine wieder mal ein nicht zu beschreibende schöne Fahrt. In Älesund haben wir einen wunderschönen Campingplatz am Wasser gefunden.
Highway 60 took us over the snow covered mountains and beside fjords. In Alesund we found a lovely campground on the ocean.
Blick vom Campingplatz, View from the campground
Nach einem Sonnenmittagschlaf sind wir dann in die Stadt gelaufen (1/2 Stunde). Älesund ist bekannt durch die Erzeugung von Klippfischen. Das sind getrocknete Kabeljaus, die Europa weit verkauft werden. Der Hafen ist umsäumt mit Jugendstil Häusern, die nach dem großen Brand 1904 gebaut wurden. Seit dem wird Älesund die „Steinerne Stadt“ genannt.
After a relaxing morning we went to see Alesund which is known for it’s dried cod that is sold throughout Europe. The port is lined with Art Nouveau houses which were built after the great fire in 1904. Älesund is called the "stone town".
Hafen von Älesund, Port of Älesund
Von Älesund aus sind wir an Fjorden und Wäldern vorbei nach Trondheim gefahren, der drittgrößten Stadt Norwegens. Am bekanntesten in der Nidaros-Dom aus dem Jahre 1070.
Es ist die größte Kirche Norwegens und gleichzeitig die Krönungskirche der norwegischen Könige.
From Alesund we drove to Trondheim, the third largest town of Norway. Trondheim is best known for the Nidaros Cathedral which was built in 1070and used for the coronation of kings.
Auf der Fahrt nach Trondheim, On the way to Trondheim
Mittagspause an einem Fjord, Lunch break at a fjord
Der Dom in Trondheim, The cathedral in Trondheim
Innen, Inside the cathedral,
Häuser am Fluss in Trondheim, Houses on the river in Trondheim,
Festung Kristiansten mit Lois, Lois at Kristiansten Fort.
Auf der RS 17 bis zu den Lofoten und weiter nach Hammerfest.
We drove Highway 17 to Lofoten and then to Hammerfest.
Von Trondheim sind wir dann über die E 6 und ab Steinkjer auf der RS 17 Zu den Lofoten gefahren.
From Trondheim we drove Highway 6 to Steinkjer and then Highway 17 to Lofoten.
Die 17 führt uns über Fjorde und zerklüftete Küsten weiter nach Norden. Kurz hinter Namsos haben wir die ersten Elche gesehen, die wir auch aus sicherer Entfernung fotografieren konnten.
Route 17 took us through fjords and the rugged coast of the north. Near Namsos, we saw the first moose and were able to take pictures.
Ein Elch am Waldrand A moose at the edge of the forest.
Elche in der Nähe von einer Wohnsiedlung Moose near a barn.
Rentiere, Reindeer
Die Fahrt führte uns bei schönem Wetter durch verschneite Landschaften und immer wieder mit Fähren über die wunderschönen Fjorde, nach Brönnöysund.
With good weather, our drive took us to Brönnöysund over snow covered mountains and beautiful fjords.
Eine Fährfahrt, im Hintergrund der Gebirgszug, die sieben Schwester. On the ferry with the Seven Sisters mountain range in the background.
Norwegens eindrucksvollste Brücke, die Helgelandsbrua über den Leirfjord. Norway's most impressive bridge, the Helgelandsbrua over the Leirfjord.
Hier haben wir Halt gemacht an einem großen, von Wind und Wasser, gebildeten Loch im Fels. Genannt wird dieses Loch „ Torgatten“. Wir sind über einen felsigen Weg zu diesem Loch aufgestiegen und waren überrascht von dessen Größe. 120 m lang, 20 m breit und 35 m hoch.
We walked up to the Torgatten, a huge hole in the mountain formed by the wind and water. The hole is 120m long, 20m wide and 35m high. It took us an hour to hike in and out of the hole.
Das Felsenloch „Torgatten“
The rock hole "Torgatten"
Danach ging es weiter über Mo I Rana nach Bodö. Kurz hinter Mo I Rana haben wir den Polarkreis überquert.
We drove to Mo I Rana near Bodö and crossed into the Arctic Circle.
In der Nähe von Bodö haben wir an den Saltstraumen, eine Meerenge zwischen Salt- und Skjerstadfjord, den stärksten Gezeitenstrom der Welt, übernachtet.
We stayed in Saltstraumen, a town on the strait between Salt and Skjerstadfjord, which is the strongest tidal current in the world.
Heide, Horst und Lois am Saltstraumen Heide, Horst and Lois in Saltstraumen.
Nach einer kurzen Fahrt auf der E 6 sind wir mit der Fähre zu den Lofoten gefahren. In Svolvaer haben wir auf eine ruhigen Campingplatz am Meer 2 Tage gestanden.
From Highway 6 we took a ferry to Lofoten and stayed for 2 days at a quiet camp site on the ocean.
Von Solvaer aus sind wir mit dem Linienbus nach Stokmarkens gefahren um von dort aus mit einem Postschiff der Hurtigruten zurück nach Svolvaer zu fahren. Die sehr preiswerte Fahrt (20 Euro pro Person) auf diesem Luxusschiff führte uns über 3 ½ Stunden durch den Raftsundfjord mit einem Abstecher in den berühmten Trollfjord. Der Trollfjord ist 2,5 km lang und an der breitesten Stelle nur 100 m. Begrenzt wird der Fjord an den Seiten von bis zu tausend Metern hohen steilen Felswände. Spannend wurde es, als das Schiff am Ende des Fjords drehen musste. Es war schon eine Meisterleistung des Kapitäns dieses große Schiff zu manövrieren. Trotz schlechten Wetters war die kurze Schiffreise ein Erlebnis.
We took a bus from Solvaer to Stokmarkens and then took the Hurtigruten Cruise ship back to Solvaer.It was only 20 euros per person for the 3.5 hour cruise. We went to the Trollfjord by way of the Raftsundfjord. The Trollfjord is 2.5km long and a 100m at the widest point. The steep rock face is 1,000 meters high. At the end of the fjord the ship had to make a 180 degree turn to return to the opening of the fjord.
Das Postschiff der Hurtigruten
The Hurtigruten Post Ship
Einfahrt in den Trollfjord. The entrance to the Trollfjord.
Das Schiff nah an den steilen Felsen. The steep rock face.
Zwischen Schiff und Felsen waren nur ein paar Meter Platz. Only a few meters between the ship and the rock face.
Lois am Trollfjord. Lois at the Trollfjord.
Nach einer Rundfahrt über die Lofoten sind wir über die E 6 mit einem Abstecher nach Tromsö, mit der Eismeerkathedral, gefahren. Die Strasse führte uns an herrliche Fjordlandschaften vorbei.
From Lofoten we drove to Tromso and saw the Arctic Catheral. We drove past frozen lakes and water falls and snow covered mountain ranges.
Die Eismeerkathedrale in Tromsö. The Arctic Cathedral
Herrliche Fjordlandschaften Fjord Landscape
Trockenfische am Strand eines Fjordes. Fish drying on the beach.
Rentierherde am Fjord. A herd of Reindeer.
Dann sind wir nach Hammerfest, der nördlichsten Stadt der Welt, gefahren. Das Wetter war wieder mal herrlich, die Sonne strahlte aus allen Löcher, und hier in Hammerfest, ohne unter zu gehen. Wir haben uns bei warmen Sonnenstrahlen und einem Glas Weißwein, bis kurz nach 0 Uhr die nicht unter gehende Sonne angeschaut. Wieder mal ein schönes Erlebnis.
Hammerfest is the most northern town in Norway. It was an exciting experience to watch the sun go done and then start to rise. We watched the sun set/rise until 12am, enjoying the warm midnight sun with a glass of wine.
Lois und Günter bei Sonnenbeobachtung um 22:30 Uhr. Lois and Günter at 10:30pm enjoying the evening sunshine.
Die nicht untergehende Sonne in Hammerfest. The sun set in Hammerfest at 11:59pm.
Glück gehabt, am nächsten Morgen war es bewölkt, das hat uns die Weiterfahrt nach Finnland erleichtert. In Karasjok, der Hauptstadt der Samen, wollten wir uns eine Samensiedlung mit Museum anschauen. Wir standen leider mit vielen anderen Besuchern am 1. Juni vor verschlossenen Türen. Man konnte vor dem Museum allerdings einige alte Siedlungshäuser besichtigen.
We had good luck with sunshine in Hammerfest and in the morning it was raining when we started the drive to Finland. We wanted to see the native museum in Karasjok but unfortunately it was closed. We were able to look at the exhibits outside.
Eine Samenfamilie bei der Konfirmationsfeier. A native Sami family preparing for a Confirmation Celebration.
Ein Erdhaus der Samen. A native earth house.
Ein altes Wohnhaus der Samen. An old house.
Finnland, Polarkreis und Helsinki.
Nach dem sehr abwechslungsreichem Norwegen mussten wir uns in Finnland an eine doch eintönige Landschaft gewöhnen. Die finnischen Wälder und Seen sind schön aber nicht so Interessant wie die norwegischen Fjorde und Berge.
After the mountains and ocean of Norway, we had to get use to the monotonous landscape of Finland. The Finnish forests and lakes are beautiful but not as interesting as the Norwegian fjords and mountains.
Aber auch in Finnland gibt es schöne Landschaften, nur anders, sehr sanft und weich. Im Norden am Inari See waren sehr viel Renntierherden an den Strassen zu sehen, aber auch die ersten Mücken haben unser Blut gewollt. Da es aber relativ kalt war, konnten wir es ertragen.
The landscape of Finland is gentle rolling hills. In the north at Inari Lake, we saw herds of reindeer on the road and the mosquitoes were ready to feast on our blood. Since it was relatively cool, there were not too many mosquitoes.
Eine Rentierherde am Inarisee, a herd of reindeer herd at Inari Lake.
Weiter ging’s über Rovaniemi am Polarkreis nach Oulu am Bottnischen Meerbusen. Von einem sehr schönem Campingplatz am Meer, hatten wir einen schönen Weg durch Parks und Wohngegenden, in die Stadt, die uns sehr gut gefiel. Eine schöne Markthalle und viele Fußgängerzonen hatten es unseren Frauen angetan. In der Markhalle haben wir uns mit frischem Lacks eingedeckt, den wir abends genüsslich verspeisten.
At Rovaniemi, we crossed the Arctic Circle and drove to Oulu on the Bottnischen Gulf. It was a beautiful drive through parks and residential areas to the town and to a campsite that we liked by the sea. We walked along a path lined with trees to the town and the market. At the market we bought fresh salmon which we enjoyed for dinner.
Lois und Günter am Polarkreis, Lois and Günter at the Arctic Circle
Lois auf dem Polarkreis, Lois at the Arctic Circle,
Lois miz einem Eisernen Polizisten in der Fußgängerstraße Uolu. Lois with an iron policeman statue in the pedestrian street of Uolu.
Weiter ging’s in Richtung Süden, hinter Jyväskyla haben wir in einer Seenlandschaft an einem See eine wunderschönen Campingplatz gefunden, wo wir auch 2 Tage bei schönem Wetter geblieben sind. Ich habe dann bei 15° Wassertemperatur meine ersten Schwimmversuche 2008 gestartet, ganz schön kalt. Lois ist dann mit mir zum ersten mal in einer finnischen Sauna gewesen. Hier durften wir, wie auch in Kanada, nicht nackt herein.
We drove further south along a winding road with small lakes to Jyväskyla. We stayed two days at a lovely campsite on the lake. Günter’s first swim of 2008 was in the lake and the water temperature was 15°. It was Lois' first time to experience a Finnish sauna. As in Canada, you cannot go into the sauna naked.
Günter im kalten Wasser, Günter in the cold water,
Beim Frühstück am See, Breakfast at the lake,
Nachdem wir uns 2 Tage ausgeruht hatten sind wir über Lahti, einem bekannten nordischen Skiort, nach Helsinki gefahren. Wir haben die Stadt mit öffentlichen Verkehrsmittel entdeckt.
Es gibt eine Straßenbahnlinie, die 3T , mit der man an allen Sehenswürdigkeiten vorbei kommt. An verschiedenen Stellen unterbricht man die Fahrt und fährt nach der Besichtigung mit der nächsten Bahn weiter. Danach sind wir in der Innenstadt zu Fuß zu den Kirchen Plätzen und wunderschönen Jugendstilhäuser gegangen. Wobei die Russische orthodoxe Kirche und die Kathedrale sehr sehenswert sind. Vom Hafen aus, sind wir dann mit der Fähre zur Festungsinsel gefahren. Hier wurde uns die finnische Geschichte sehr nahe gebracht, die Festung hatte in Laufe der Jahrhunderte immer wieder andere Herrscher, mal die Russen mal die Dänen und mal die Schweden. Eine bewegte Geschichte.
Via Lahti which is known for Nordic skiing, we drove to Helsinki and stayed for 2 days. We discovered Helsinki via public transportation. "Hoping on and off" the 3T tram, we were able to see the highlights of Helsinki. We walked through the center of Helsinki and saw the Art Nouveau houses and churches. The Russian Orthodox Church and the Cathedral are remarkable. We went to the Fortress by ferry. For centuries, the Fortress had many different rulers, sometimes the Danes, sometimes the Russians and sometimes the Swedes.
Jugendstilhäuser in der City von Helsinki. Art Nouveau houses in Helsinki City Center,
Lois und Günter an der Kathedrale von Helsinki, Lois and Günter at the cathedral in Helsinki,
Russisch, orthodoxe Kirche in Helsinki. The Russian Orthodox Church in Helsinki, Der Altar in der Russischen Kirche
Nach 2 schönen Tagen, bei schönem Wetter und einer nicht erwarteten heißen Samba Parade in der Innenstadt, sind wir dann am nächsten Tag mit der Fähre nach Tallinn/Estland gefahren.
After 2 sunny days and the unexpected pleasure of watching the Samba Parade, we took the ferry to Tallinn Estonia.
Samba Parade in Helsinki,
Ein Festwagen nach brasilianischer Art bei der Parade, A Brazilian float in the parade,